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17.09 - 19.09.2010 ging es anden Edersee.
Es war die Erste Tour, die ich nach meinem Unfall wieder mit dem Motorrad unternommen habe.
Es war das erste Forumstreffen vom neuen Guzzi-Forum. Freitag Nachmittag haben wir uns an der Autobahnraststätte Wetterau getroffen und von da ab sind wir gemeinsam zum Edersee gefahren. Wir waren insgesamt 10 Motorräder. Das Wochenendwetter war durchwachsen. Aber wir hatten trotzdem unseren Spaß.
Die Bilder im Anschluss sagen mehr als tausend Worte
Grandiose Aussicht und Gegend
Das Albert-Schweizer-Ferienlager am Edersee
Horst und seine Morini
Vor der obligatorischen Ausfahrt
Die Daheim gebliebenen
Am ersten Wochenende im September fand die TT2010 in Rudolstadt an der Saale in Türingen statt. Christiane und Lutz waren so nett und haben mich mit dem Auto mitgenommen. Es war die erste Tour nach meinem Unfall. Freitag Morgen ging es los. Über die A5 und A4 ging es richtung Erfurt. Zwischendurch haben wir noch Dieter und Klaus am Rasthof "Wetterau" aufgelesen. Die beiden sind über MAnnheim mit deN Motorrädern angereist. Von der Wetterau sind wir dann zusammen nach Rudolstadt gefahren.
Rudolstadt liegt direkt an der Saale im Thüringer Wald.
Der Zeltplatz lag direkt an der Saale auf dem Gelände des Kanu-Sport-Verein.
Vor der Haustür sozusagen ein Wasserfall. Vorteil -- Nachts hörte man niemanden schnarchen. Der Wasserfall übertönte alles.
Viele Guzzisten waren anwesend. Hier konnte ich schon mal probesitzen. Mit dem Handgelenk funktionierte es noch nicht so. Da muss ich noch etwas üben.
Abends wurde der Grill angeschmissen und es gab Thüringer Rostbratwurst und gebratenes Fleisch.
Steini der Saaleadler hatte seine liebe Mühe um das Feuer zu entfachen. Aber mit hilfe eines Zündbeschleunigers,(hier der Gasbrenner) gelang es ihm dann doch.
in den unterschiedlichsten Gruppen wurde Benzin geredet.
Pfälzer unter sich.
Der Abend war viel zu kurz um sich mit jedem zu unterhalten.
Am Samstag morgen war dann die Große Thüringenrundfahrt. Die Meute verlies uns gegen 10:00 Uhr. gegen 12:00Uhr trafen wir Invalieden den Rest der Meute an einer Gaststätte. War schon beindruckend so viele Guzzen auf einem Haufen zu sehen.
Am Zeltplatz wurden schon die Vorbereitungen getroffen für die deftigen Eintöpfe aus der Feldküche
Das Fleisch für die Gulaschsuppe
Bei dem Personal muss das ja was werden.
Samstag abend wurden die ersten Maschinen schon wieder für die Heimreise verzurrt.
Die Sonne lachte uns am Samstag abend richtig an. Super Indiansummer
Bis weit nach Mitternacht wurde am Lagerfeuer gesungen.
Sonntag gegen 11:00Uhr sind wir dann aufgebrochen und über den Thüringerwald-Frankenwald-Spessart nach Haues gefahren. Eine sehr schöne Fahrt mit viel Kurven.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Christiane und Lutz bedanken, sie haben mir angeboten mich mitzunehem. Mit dem Motorrad wäre es mir noch nicht möglich gewesen an der Thüringentour 2010 teilzunehmen.
Den Organisatoren in Rudolstadt kann ich nur für diese geglückte Veranstaltung gratulieren. Es war alles perfekt organisiert. Vom Frühstück über Mittagessen bis zu der Feldküche alles super.
Danke an alle.
Neuer Absatz
Leider fallen die nächsten geplanten Touren aus. Anfang Juli hatte ich einen Motorradunfall, bei dem ich mir u.a. den re. Arm gebrochen habe. Mittlerweile bin ich auf dem besten Wege der Genesung. Der Maschine ist nichts passiert, lediglich paar Kratzer.
Die Ankunft auf dem Gelände in Gleishorbach.
So langsam trudeln dieTeilnehmer ein.
Auch unsere Freunde aus Frankreich sind eingertroffen.
da hat sich´s aber jemand gemühtlich gemacht.
Keine Guzzi, aber auch eine feurige Italienerin. Die neu aufgebaute Gillera von Lutz, mit der er auch auf eigenem Reifen angereist ist. --Respekt--
Die Maschiene braucht, im Gegensatz zu einer Guzzi, Drehzahl.
Abends in gemühtlicher Runde.
Horst,-- sein T-Shirt so grün wie seine Morini.
Der Morgen danach. 10.07.2010
Alles noch im Ruhezustand.
Am Morgen startete die Pfalzrundfahrt.
rechts hinten bin ich noch zu sehen.
Bei der Ankunft der Truppe war ich nicht mehr dabei, da lag ich schon im Krankenhaus Landau.
Die Daheim gebliebenen, machten es sich gemühtlich.
Bei der Ausfahrt am Samstag, hat es mich dann erwischt. In Annweiler auf der Triefelsstrasse habe ich die Kurve nicht mehr bekommen und mich hingelegt. Arm gebrochen - Ein Schneidezahn abgebrochen - Ober- und Unterlippe aufgerissen. Ansonsten geht es mir gut.
An dieseer Stelle möchte ich bei Armin recht herzlich für die Bereitstellung der Bilder danken.
Gleichzeitig möchte ich mich bei allen, für die Anteilnahme nach meinem Unfall und die Besuche im Krankenhaus bedanken. Die Pfälzer sind nicht nur Guzzifahrer, nein sie sind eine Guzzi-Familie.
DANKE DANKE DANKE
Am ersten Juli-Wochenende ging es nach Viersen zum Motorradtreffen der Justiz. Ausrichter waren die Kerkermeister Düsseldorf
Die Tour war sehr heiss, Sonne satt und jede Menge Spass.
Die Bilder sollen einen kleinen Eindruck vom treffen vermitteln
Anmeldung
Blick auf das Zeltgelände
Nur am Rande war etwas Schatten.
Ansonsten nur pralle Sonne.
Da wurde jede möglichkeit genutzt um für Abkühlung zu sorgen.
Aufgrund der Trockenheit war die Feuerwehr Stammgast auf dem Gelände um auf Nummer sicher zu gehen.
Auch wurden wir sehr nett von den Kollegen der Kradstaffel betreut.
Nicht jeder ist "solo" angereist. Mansch einer hatte seine ganz spezielle Freundin dabei.
Am Freitag wurde extra ein Getränkewagen geöffnet der die Durstigen Seelen am Zeltplatz versorgte.
Abkühlung fand jeder auf die eine oder andere Weise.
Auch nicht immer ganz freiwillig.
Spass hat es trotzdem gemacht.
wird fortgesetzt
Im Mai ging es gen Osten an die Deutsch- Polnisch- Tchechische Grenze. Das Gebiet um Zittau nennt sich auch Oberlausitz
Die Planungen sind abgeschlossen, die Tour steht. Am
Donnerstag, 06.05.2010 ging es los. Mein Freund Rudi fuhr mit seiner Moto
Guzzi California mit.
Die Maschine ist gepackt.
Alle Öle sind geprüft. Batterie ist geladen. Luftdruck in den Reifen ist in Ordnung.
Kilometer-Stand vor der Tour
Donnerstag, 06.05.2010 Es ist das ungünstigste Wetter, was man sich für so eine Tour wünschen kann. Regen ohne Ende. Bevor es los geht erst noch einmal den Tank gefüllt.
Unterwegs bei einer kurzen Rast.
Da wollen wir dann doch nicht hin.
Richtung Schweinfurt ist da schon besser
Ab Schweinfurt sind wir nur noch Autobahn gefahren. Der Regen war so stark, dass es über Landstrassen kein Spaß machte weiter zu fahren. Wir wollten nur so schnell wie möglich nach Tanna.
In Tanna wurden wir sehr herzlich von Anne und Ralf aufgenommen. Das Bad hatten wir zur Trocknungsanlage für unsere Klamotten missbraucht.
Selbst am Abend regnete es noch, was uns jedoch die gute Laune nicht nahm.
Am nächsten morgen hies es dann Abschied nehmen. Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück wurden die Motorräder wieder gepackt.
Von Anne wurden wir sehr herzlich verabschiedet. An dieser Stelle möchte ich mich für die Gastfreundschaft bei Anne und Ralf ganz herzlich bedanken.
Heute ist Autobahn angesagt. In Plauen-Ost auf die A72 Richtung Cemnitz. Am Kreuz Chemnitz auf die A4 Richtung Dresden. Auf der A 4 weiter Richtung Bautzen. Bautzen-West ab und auf der B96 Richtung Zittau. Vor Niederoderwitz rechts ab nach Spitzkunnersdorf.
Zwischenziehl erreicht. Hier fand ein Internationales Guzzitreffen statt.
Das MGML-Treffen fand hier schon zum zweiten male statt.
Auf dem Platz in Spitzkunnersdorf angekommen, galt es erst einmal die Maschinen von dem ganzen Gerödel zu befreien.
Danach wurden die bescheidenen Hütten eingerichtet.
So langsam füllt sich der Platz.
Dicht gedrängt stehen hier die unterschiedlichsten Guzzi´s zusammen.
Auch eine Möglichkeit sein Gepäck zu verstauen.
Es waren Freunde aus Frankreich, Finnland, Österreich, und natürlich aus der gesamten Bundesrepublik vor Ort.
Morgens wurde erst einmal Kaffe gemacht, der weckt alle Lebensgeister
Wenn es nach frischem Kaffee roch, kamen alle aus ihren Zelten gekrochen.
Die Pfälzer Runde unter sich, dabei natürlich auch unsere Französischen Freunde aus dem Elsass.
Ein Teil der Meute machte sich am Samstag zu einer kleine Rundfahrt auf.
Etwas Ordnung muss da noch rein.
Ein anderer Teil der Meute wollte mit diesem alten Robur eine Brauerei besichtigen.
Die Stimmung im Bus war super.
In der Brauerei angekommen, schloss sich das Tor wieder. Die Brauerei gehörte nun uns alleine.
Die Führung kann beginnen.
Andächtig hörten wir den Ausführungen unserer Brauereiführerin zu.
Modernste Technik wird verwendet.
Das Ergebnis kann sich sehen und schmecken lassen.
Hier durfte das köstliche Bier verkostet werden.
Ansturm auf den Tresen. Es galt ca. 10 verschiedene Biere zu kosten
gemühtlich war es.
Wer ist jetzt die größte Flasche??
oh jehhh, seh ich alt aus.
Zum Abschied noch ein Bild vom Wappen der Brauerei.
Ein kleiner Vorrat wurde noch mitgenommen.
Die Kuchentheke war gut bestückt. Eine Spezialität , der Kleckskuchen, fand reißenden Absatz.
der Kuchen ging nie aus.
Am Abend wurden Lose verkauft und danach gab es eine Tombola.
Am Ende der Tombola gab es für die Organisatoren noch ein kleines Präsent.
Ein teil der Mannschaft, die für den guten Ablauf des Treffens sorgte.
An dieser Stelle möchte ich Hanna danken, die mir einige Bilder zur Verfügung gestellt hat. Man kann ja nicht alles selbst Fotografieren.
Heute geht es über Bautzen- Heyerswerda Richtung Berlin. Vor Berlin in dem schönen Ort Trebbin wurden wir von meiner Schwester und ihrem Besten erwartet.
Im Carport war extra Platz gemacht worden.
Platz ist in der kleinsten Hütte.
Die Siegessäule ist noch verhüllt.
Bei Wendel in Berlin wurden dann erst mal die nötigen Ersatzteile beschaft.
Sehr freundliches Personal.
Die zwei aus Rheinhessen vor dem Reichstag.
Da hinten werden unsere Steuergelder aus den rießigen Fenstern geworfen.
Uns hat es nicht in den Reichstag gezogen.
Angie wollte uns auch nicht in ihrer bescheidenen Hütte empfangen.
Da sind wir halt um den Reichstag gewandert
und haben die Aussicht genossen
Zwangsläufig kommt man dann auch zum Brandenburger Tor.
hier von der anderen Seite.
Unter den Linden
Rudi unter dem Mittelportal des Brandenburger Tores, das war zu Kaisers Zeiten nur seiener kaiserlichen Hoheit erlaubt.
Das kennt doch jeder. Schloss Sansaouci und der dazugehöhrige Park
Die zwei Helden vor der großen Treppe
Die ganze Pracht mal von unten
Parkanlagen ohne Ende
Man kommt sich ganz klein vor.
Der Chinesische Pavilion. Das soll alles echtes Blattgold sein.
Na was macht den der kleine Hund??
Ein Bad bei den Temperaturen ist auch nicht zu empfehlen.
Pause
Mir ist warm.
Vor dem Abschied noch einmal von einer anderen Perspektive
Im Holländerviertel in Potzdam haben wir uns vor der Weiterfahrt erst einmal gestärkt.
Ich sehe nicht so aus, als ob ich dringend einer Stärkung bedurfte.
Da hat Rudi seine Ventiele einstellen lassen. Sehr nettes zuvorkommendes Personal und keine Wartezeit. Zur Überbrückung der halben Stunde gabs Kaffee.
Probesitzen konnte man auch
Interessant.....
Bisschen Mopedhaft die kleine Guzzi.
Die Woche war eigentlich viel zu schnell vorbei. Das Wetter war überwiegend mies. Am 15.05.2010 haben wir den Heimweg angetreten. Geplant war noch eine Übernachtung in Heldrungen, aber aufgrund des schlechten Wetters haben wir uns entschlossen direkt nach Hause zu fahren. Also von Trebbin nur durch kurze Pausen unterbrochen nach Mainz.
Zu Haus angekommen war dann Sonntag erst einmal Ruhetag verordnet. Der Hintern mußte ja gepflegt werden.
An dieser Stelle möchte ich meiner Schwester für die Gastfreundschaft danken, die sie uns in dieser Woche entgegen gebracht hat.
Das war der Kilometerstand bei der Ankunft zu Hause. Wir sind knapp 1800 km gefahren.
Getroffen haben wir uns bei Christiane und Lutz in Clausen.
Wir waren indsgesamt 4 Mädels und drei Buben
Nun geht es los.
Unterwegs in Bitche haben wir leider drei Mädels verloren. Sie sind uns einfach davon gebraust.
Rasende Weiber halt.
Der Rest ist dann alleine Richtung Furchhausen gefahren.
Dort wurden wir sehr herzlich mit kühlen Getränken begrüßt
Unsere Gastgeber
Es wurde geratscht und gefachsimmpelt.
Nach dem mein Zelt stand, erst einmal Siesta.
Die Mädels sind dann, nachdem sie uns stundenlang gesucht haben auch angekommen
Sie haben dann ihr minimalistisches Zelt aufgebaut. Da drinne wollen zwei Personen nächtigen?????
Ungläubiges staunen.
Die Mädels haben es sich dann doch anders überlegt und ihr kleines Zelt wieder abgebaut und von Jean-Jacque ein etwas geräumigere Hütte bekommen.
Man sagt ja den Mädels nach, sie würden immer zu viel Gepäck mitnehmen. Bei den Beiden war es minimalistisch, kein unnötiger Krempel wurde mitgeschleppt. Wenn ich mir meine Packliste anschaue, dann bin ich mit drei Zimmer- Küche- Bad unterwegs gewesen. Auf jeden Fall für alle Fälle gerüstet.
Puste hatten sie noch genügend um die Komfortbetten aufzublasen.
Abends kamen noch unsere Französischen Freunde dazu und nach einem üppigen Abendessen vom Grill war dann für alle so gegen Mitternacht Bettruhe angesagt. Leider konnte ich das sehr reichhaltige Dinner nicht genießen, Ich hatte mit einem Magen - Darm-Vierus zu kämpfen, der meinte , ich dürfte nichts bei mir behalten. Das was drinne war mußte ich mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen.
Das Feuer brennt schon
Klaus ist skeptisch.
Lasst Blumen sprechen
Uli und Reinhard
Christiane und Lutz.
Ich hab mich hinter den Blumen versteckt.
So gegen 22:00 Uhr bin ich dann in meinen Schlafsack
gekrochen. Am nächsten Morgen war dann erst einmal Kaffee kochen
angesagt. Die Übelkeit war nicht mehr so schlimm und ich konnte auch
wieder was essen. Nach einem sehr feinen Frühstück wurde aufgerödelt
für die Tour durch die Vogesen.
Hier ein Teil der Gruppe beim Fertig machen.
Das Gepäck mußte sicher verstaut werden.
So langsam sind sie alle fertig.
Im Hof von Jean-Jacque war genügend Platz für die vielen Motorräder
Unsere Französischen Freund warteten derweil auf der Straße auf uns.
Jetzt geht es los
Man kann die Freude im Gesicht sehen.
Auch diese zwei Mädels sind fertig.
Jetzt wird es aber Zeit. Der Rest der Meute hat den Hof schon verlassen.
Auf der Straße galt es dann Aufstellung zu nehmen.
Noch schnell um die Kurve und dann kann es los gehen.
Leider konnte ich diese Tour durch die Vogesen nicht mitfahren. Der Virus hatte seine Nachwirkungen und ich bin dann direkt nach Hause gefahren. Die Tour war trotzdem schön. Alleine die Anreise durch den Pfälzer Wald und das Elsass war ein Erlebnis. An dieser Stelle möchte ich Christiane für die Organisation und Jean-Jacque und Celine für die Bewirtung danken. Habt ihr gut gemacht .
Sollte ich von den Mitfahrern noch Bilder erhalten, dann werde ich noch was einstellen.
Mein Dank geht auch an Ulrich Sommer, der mir einige Bilder zur Verfügung gestellt hat.
Am zweiten Septemberwochenende hat der Moto-Guzziclub Olpe-Biggesee sein 21. Motorradtreffen veranstaltet. Freitag Morgen ging es los. In Bingen über die Fähre und dann den Rhein abwärts bis Lorch. Von da an führet die Strecke durch das Wispertal und den Taunus bis nach Limburg. Danach immer der B54 folgend gelangten wir über den Westerwald bis nach Kreuztal. Von da an war es nur noch einen Katzensprung bis nach Wenden-Elben.
Auf dem Platz angekommen, war erst einmal Zeltaufbau angesagt. Der Platz war recht klein, darum mussten die Zelte sehr eng bei einander stehen.
Nach dem alles aufgebaut war, gönnten wir uns erst einmal einen Kaffee. v.r.n.l. Ralf der Saaleadler, Klaus, Christiane, und meien Wenigkeit.
Von hier aus konnte man das Treiben auf dem Platz wunderbar beobachten.
Im Laufe des Tages füllte sich der Platz auch mit den Motorrädern.
Die unterschiedlichsten Maschinen waren zu bestaunen.
Eine sehr spartanische Guzzi. Sagt auch schon der Name. "SPARTACO"
Eine ehemalige Polizeimaschine V75 mit allen Atributen eines Polizeimotorrades. Blaulicht und Martinhorn waren voll funktionsfähig.
Eine Königswellen Ducati mit sichtbarem Kegelradtrieb
Und hier noch einmal der Kegelradtrieb. Gut zu erkennen, da der Besitzer eine Glasscheibe eingebaut hat.
Toll.
Eine Florida, für meinen Hintern etwas zu klein. Ich fühlte mich wie vor 36 Jahren auf einem Moped.
Das Wetter hat super mit gespielt. Sonnenschein am Freitag und Samstag. Sonntag Morgen zog es sich zu und es fing an zu nieseln. Der Zeltabbau war dann in den Regen gefallen. Der Rückweg führte uns dann über den Westerwald bis nach Neuwied. Von da an dann den Rhein aufwärts wieder Richtung Bingen. Insgesamt eine sehr schöne Tour.
Ein Wermutstropfen hatte diese Tour dann aber doch noch. Ich wurde am Freitag von einer Wespe in den rechten Unterarm gestochen. Es sah am Anfang nicht so schlimm aus. Am Sonntag war dann mein Arm dick angeschwollen und schmerzte. Montag mußte ich dann doch zum Arzt um diese allergische Reaktion behandeln zu lassen. Jetzt geht es mir aber wieder besser.
Im Mai 2009 habe ich die erste längere Tour mit dem Motorrad unternommen. Voll bepackt ging es gen Osten Richtung Berlin. Die Strecke sollte keine Autobahn beinhalten, also ging es nur über Bundes - und Landstrassen dort hin. Da mir der Weg und der Zeitaufwand sehr groß erschien, habe ich
mich entschlossen, die Strecke in zwei Tagen zurück zu legen. Eine
Übernachtung habe ich in dieser schönen Wasserburg in Heldrungen am
Kyfhäuser- Gebierge eingeplant. Ich hatte in der Nacht das Schloss für
mich ganz alleine. Ich war sozusagen Burgherr und Gespenst in einer Person.
Der Eingang durch das mächtige Burgtor.
Durch diese Pforte gelangt man ins Innere der Burg. Thomas Müntzer, ein evangelischer Theologe und Freiheitskämpfer im deutschen Bauernkrieg des 16.Jahrhunderts, durfte hier auch schon einmal längere Zeit übernachten. Allerdings in einem Verließ und in Ketten. Nach der Folterung wurde er am 27.Mai 1525 vor den Toren der Stadt Mühlhausen/ Thüringen enthauptet.